"Liebesgedichte"
„Liebesgedichte“
Von Alexandra Kanobel
6.6.2026
I:
In deinen Armen
jede Sekunde zählend
deine Augen
deine Stimme
bist du schön!
Könnte ich nur verweilen!
Könnte ich nur verweilen!
an diesem Teich
wo du sitzt
und ins Wasser siehst,
nachdenklich
mein Spiegelbild suchst,
die ich neben dir gewesen.
Doch ich, ich bin fortgegangen,
musste!,
um zu tanzen,
um zu atmen,
zu atmen.
II:
In meinen Gedanken siehst du mich an,
ach, ich fühle mich wie auf Wolken,
wenn ich an dich denke!
Doch du, du tanzt immer noch um diese Rose
und ich, ich verweile in Gedanken mit dir.
III:
Ich schaue auf das Land,
auf den Weg,
den ich gekommen bin
du winkst mir zu.
Nun bin ich wieder allein
auf dieser Strecke.
Aber wir sehen uns wieder
einmal im Sommer,
zwei Mal im Winter,
dazwischen Briefe
mit abertausend Worten,
wo du mir schreibst
was du siehst,
wenn ich nicht da bin
und ich dir schreibe,
was meine Augen wahrnehmen.
Wahrnehmen? Ich nehme so viel mehr wahr,
als ich dir sagen kann
und das, was ich dir verschweige,
sind nur meine geheimsten Träume von dir.
IV:
Diese Nacht habe ich wieder von dir geträumt,
du sprachst mit mir,
dann hast du mich verlassen.
Es war eine schreckliche Geschichte,
die ich da durchleben musste
und ich mache mir jetzt, nachmittags,
noch Sorgen,
ob du wiederkommst?
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